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Gepostet am 28 October 2018
in News

Tipps fürs Radfahren im Winter

Bleiben Sie warm und trocken

Wenn die Temperaturen fallen, schützen warme, wasserabweisende und luftdurchlässige Jacken vor Kälte. Einige Jacken haben auch Kapuzen, die man unter dem Helm tragen kann. Anderenfalls nimmt man einfach eine passende Mütze. Auch eine Alternative: ein Helm-Regenüberzug.

Die meisten Winter-Radfahrer haben immer eine Überziehhose im Rucksack oder in der Fahrradtasche, für den Fall, dass man plötzlich in einen heftigen Schauer gerät.

Wasserabweisende und winddichte Handschuhe halten die Finger warm und trocken.

Fahren Sie sicher und seien Sie sichtbar

Wenn es dunkel wird, besteht die Gefahr, für andere Verkehrsteilnehmer unsichtbar zu werden. Reflektierende Materialien an Kleidung oder am Bike können Sie im Verkehr sichtbar machen. Reflektoren in Bewegung (etwa an Beinen oder Rädern) sind ebenfalls eine gute Idee!

Wichtig: Reflektierendes Material erfüllt nur seinen Zweck, wenn es in der Dunkelheit andere Lichtquellen reflektieren kann. Tagsüber helfen grelle Farben, aufzufallen und im Verkehr eindeutig erkannt zu werden.

Reifen und Schutzblech

Nasses und windiges Wetter kann vermehrt Schmutz und Split auf die Straßen schwemmen. Deshalb regelmäßig Reifen überprüfen und Ablagerungen (Steinchen, Glassplitter etc.) entfernen. Wenn notwendig, Reifen auswechseln. Im Regen einen Reifen zu wechseln, ist nämlich wirklich kein Spaß.

Einige Bikes haben kein Schutzblech. Eines zu haben, schützt den Fahrer (sowie den Hintermann oder die Hinterfrau) vor Dreck und Schmutz. Es anzubringen, kann aber schon etwas tricky sein. Seien Sie sich deswegen nicht zu schade, im Bike-Shop Ihres Vertrauens um Hilfe zu bitten.

Fahren Sie vorsichtig und vorausschauend

Das Rad ist ein sicheres Verkehrsmittel. Doch sollte man sich immer wieder die Risiken ins Gedächtnis rufen, und wissen, wie man sie minimiert – in jeder Jahreszeit.  
Halten Sie immer Distanz zu LKWs, insbesondere zu solchen mit Hochdach-Fahrerhaus. Bleiben Sie an der Ampel immer hinter dem Laster stehen oder aber weit vor ihm, in der Mitte der Spur, wo Sie auf jeden Fall gesehen werden.

Bleiben Sie auf keinen Fall in der Risikozone stehen (unmittelbar rechts vom Laster), insbesondere an Kreuzungen. Im Zweifelsfall immer hinter dem LKW stehenbleiben. Halten Sie wenn möglich Augenkontakt mit dem Fahrer (Wenn Sie den Fahrer sehen können, kann Sie auch der Fahrer sehen). Tipp für Englischsprechende: Das Londoner Lorry Safety Project gibt wertvolle Hinweise.

Eine andere Unfallgefahr für Radfahrer stellen Türen von parkenden Autos dar, die von Insassen plötzlich und unvermittelt zur Fahrbahnseite aus geöffnet werden. 
Verstärkte Aufmerksamkeit ist allgemein besonders an Kreuzungen geboten, wenn Autos abbiegen.

Haben Sie auch keine Angst davor, im Straßenverkehr die Initiative zu übernehmen – selbstbewusst in der Mitte der Spur zu fahren, stellt sicher, dass Sie von den anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Außerdem können Sie so von anderen Fahrern nicht überholt werden, wenn es gefährlich wäre, etwa bei einer enger werdenden Straßenführung.