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in Reisen

Jools Walker interviewt Oonagh und Matilda, Designingenieurinnen bei Brompton

Ein Teil des Herstellungsprozesses zur Bekleidungskollektion für Brompton x Protected Species bestand darin, die Jacken an Radfahrerinnen zu verteilen, damit sie diese in ihrem geschäftigen Alltag auf Herz und Nieren testen können.  

Zwei unserer Testerinnen sind Oonagh und Matilda, Designingenieurinnen bei Brompton. Wir trafen uns mit ihnen, um zu erfahren, was sie von der neuen Kooperation halten, aber auch um ein bisschen mehr darüber herauszufinden, wie es ist, einen der coolsten Jobs bei Brompton zu haben. 

 

design engineers

 

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Matilda (links) und Oonagh (rechts) radeln mit ihren Brompton-Jacken von London nach Brighton.  



Jools: Wann haben Sie sich für eine Karriere als Designingenieurin entschieden und was hat Sie dazu inspiriert? 

Oonagh: Kurz vor Ablauf der UCAS-Frist! Mein älterer Bruder hat den gleichen Abschluss gemacht. Er kam in den Ferien mit einer Tasche voller Prototypen nach Hause, war begeistert von seiner Arbeit und zeigte mir, wie man „wie ein richtiger Designer zeichnet“.  

Es klang einfach lustig: Sie sind zum Zeichnen angestellt – großartig! Erst als ich an die Universität kam, wurde mir klar, wie viel Arbeit mit dem Studium verbunden war, aber noch viel wichtiger war, wie interessant und vielfältig das Fach war. In der Schule mochte ich Kunst, Mathematik und Technologie und mit dem Studium konnte ich all diese Fächer kombinieren. 

Das Studium ermöglicht es Ihnen wirklich, jeden gewünschten Karriereweg im Bereich Design einzuschlagen, von der Grafik bis hin zum Maschinenbau. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, verschiedene Fachrichtungen auszuprobieren und herauszufinden, was das Richtige für Sie ist.  

 

Matilda: Ich habe mich dazu entschieden, Produktdesign Engineering an der Universität zu studieren – ehrlich gesagt war ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht ganz sicher, was Design Engineering überhaupt ist. Mein Interesse an Kunst, Design und Physik in der Schule, gepaart mit meiner Faszination für die Funktion und das Aussehen der Dinge und die zwischenmenschliche Interaktion schien jedoch gut zu diesem Studiengang zu passen. 

Als ich erstmal mit dem Studium angefangen hatte, sind mir die Augen für die zahlreichen Bereiche geöffnet worden, die das Studium abdeckt – eine Kombination aus Core Engineering-Prinzipien und Sozialwissenschaften, Umweltkunde und einem Ergonomie-Studium, die Sie mit den Fähigkeiten zum Designen von Produkten ausstatten können, die einen echten Einfluss auf das Leben der Menschen, die Umwelt und die Gesellschaft haben könnten.  

Im Laufe meines Studiums überlegte ich mir, dass eine Karriere als Designingenieurin interessant aber auch herausfordernd sein könnte und gleichzeitig eine fantastische Gelegenheit wäre, um Produkte zu designen, die sich positiv auf das Leben der Menschen auswirken können. 

 

“... Ich überlegte mir, dass eine Karriere als Designingenieurin interessant aber auch herausfordernd sein könnte und gleichzeitig eine fantastische Gelegenheit wäre, um Produkte zu designen, die sich positiv auf das Leben der Menschen auswirken können.“ 




J: Was würden Sie jemandem raten, der eine Karriere als Ingenieur in Betracht zieht?  

M: Mach das!    

Es ist faszinierend - es gibt so viele verschiedene Bereiche und Herausforderungen im Ingenieurwesen, denen Sie sich jeden Tag stellen müssen. Ich denke, manchmal haben die Leute eine gewisse stereotype Sichtweise auf das, was Ingenieurwesen eigentlich ist – aber in Wirklichkeit ist es ein sehr praktisches, kreatives, geselliges, lustiges, kollaboratives und schnelllebiges Fachgebiet. 

 

O: Mach das!   

Ich würde es zu 100 % empfehlen, wenn Sie gerne Probleme lösen, praktisch und kreativ sind und immer wieder Neues dazulernen möchten. Die Arbeit an Produkten, die Menschen gerne verwenden, ist wirklich lohnend. Wenn Sie Menschen sehen, die auf Produkten herumfahren, an denen Sie mitgearbeitet haben, ist das aufregend.  


J: Haben Sie gesehen, wie sich die Branche verändert hat? 

O: Die Fahrradbranche? Ja, und es ist toll zu sehen.  

Ich denke, dass in einem Jahr, in dem Menschen in Wohnungen ohne Garten eingesperrt waren und nur Sport treiben durften, ein Fahrrad für sie Freiheit bedeutete. Mit der Eröffnung von weiteren Radwegen und einem geringeren Verkehrsaufkommen konnten Sie eine vielfältigere Bandbreite von Radfahrern und größere Möglichkeiten für sie im Straßenverkehr sehen. Die Menschen fühlten sich beim Radfahren in den Städten sicherer und konnten Vertrauen aufbauen. Und mit der zunehmenden Beliebtheit von E-Bikes wird das Radfahren unabhängig von Alter, Fitness oder Erfahrung besser zugänglich.  

Ich denke, dass die Veränderungen im Ingenieurwesen nicht so schnell vorangeschritten sind, wie die Veränderungen in der Fahrradbranche, aber ich bin mir sicher, dass die Branche mit der Nachfrage Schritt halten könnte.  Es wäre aus so vielen Gründen fantastisch, mehr Vielfalt in der Branche zu haben, und zwar von unterschiedlichen Perspektiven bis hin zu mehr Kreativität. Jeder würde davon profitieren. Dies würde bedeuten, dass mehr Teams von Menschen Produkte entwickeln, die die Vielfalt eines Kunden voll und ganz verstehen.  

 

M: Während meiner Zeit in der Fahrradbranche und aus meiner eigenen Erfahrung heraus, habe ich bei zahlreichen Nutzern eine zunehmende Akzeptanz für das Radfahren bemerkt. Ich würde dies auf eine verbesserte Zugänglichkeit und Produktvielfalt auf dem Markt zurückführen, die ein breiteres Spektrum an Menschen anspricht. Zudem denke ich, dass es aufgrund des zunehmenden Bewusstseins für die sozialen und klimatischen Auswirkungen von anderen Verkehrsmitteln zu einem gesellschaftlichen Wandel hin zu Radfahren und aktivem Reisen gekommen ist. Dies ist eindeutig eine positive Veränderung und bringt nicht nur Vorteile für die Fahrradbranche mit sich, sondern auch für das Leben von jedem Einzelnen, die Gesellschaft und Umwelt.  


 

„... es hat einen gesellschaftlichen Wandel hin zu Radfahren und aktivem Reisen gegeben, da das Bewusstsein für die sozialen und klimatischen Auswirkungen von anderen Verkehrsmittel zugenommen hat. Dies ist eindeutig eine positive Veränderung und bringt nicht nur Vorteile..., sondern auch für das Leben von jedem Einzelnen, die Gesellschaft und die Umwelt mit sich. “ 




Ich sehe Parallelen zwischen dem Wandel in der Fahrradbranche und dem Wandel im Ingenieurwesen im selben Zeitraum. Die gesamte Branche hat sich der Herausforderung gestellt, das Radfahren für die Menschen besser zugänglich zu machen und mit der Nachfrage Schritt zu halten.  

Ich glaube, dass die Notwendigkeit erkannt wurde, das Ingenieurwesen zugänglicher und vielfältiger zu machen, und dass sich dies langsam verbessert hat. Dies wird verschiedene Vorteile für die Branche und die Gesellschaft mit sich bringen.   

Das Ingenieurwesen ist für jeden geeignet genau wie Radfahren. 

 

 

J: Wie sieht Ihr Arbeitsalltag bei Brompton aus? 

M: Mein typischer Arbeitstag bei Brompton kann sehr unterschiedlich sein – ein Tag könnte die Erstellung von Prototypen in der Werkstatt, ein Meeting mit internationalen Lieferanten, die Unterstützung bei Vorproduktionsaufbauten am Fließband, die Erstellung von 3D-CAD-Modellen und technischen Zeichnungen umfassen – es wird auf jeden Fall nie langweilig!   

 

O: Ehrlich gesagt ist jeder Tag anders. 

Es hängt wirklich davon ab, in welcher Phase eines Projekts man sich gerade befindet. Angefangen von der Ideenfindung und Recherche über die Erstellung von CAD-Modellen, Prototyping und Tests bis hin zur Zusammenarbeit mit den Produktions- und Betriebsteams, um das Produkt auf den Markt zu bringen, mangelt es nie an Arbeit.   


  

J: Was ist Ihnen in Ihrem Alltag wichtig, wenn es um Kleidung und Mode geht? 

O: Dieses Jahr habe ich wirklich gelernt, wie wichtig Komfort ist! 

Es ist mir wichtig, weniger Kleidung zu besitzen, aber dafür mehr für ein paar hochwertige und nachhaltig hergestellte Stücke auszugeben, die lange halten. Nachdem ich über praktische und vielseitige Artikel nachgedacht habe, die zu jedem Outfit passen und jetzt modisch aussehen, aber auch in 10 Jahren noch großartig aussehen werden, suche ich nun genau danach. 

 



 „Es ist mir wichtig, weniger Kleidung zu besitzen, aber dafür mehr für ein paar hochwertige und nachhaltig hergestellte Stücke auszugeben, die lange halten.“ 





M: Ich mag es, mit Modetrends Schritt zu halten, aber für mich ist die Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusste Beschaffung wichtig. Ich bin ein großer Fan von Second-Hand- und Upcycling-Kleidung. Ich schätze auch hochwertige Kleidung, die lange hält und ihre Funktion erfüllt. Manchmal kann ich auch ein großer Fan von Kleidung sein, bei der das Tragen einfach nur Spaß macht!  

  

J: Sie haben die Jacke von Protected Species auf der Straße getestet. Wie fanden Sie sie? Lieblingsfunktionen?  

O: Wenn ich die Aspekte berücksichtige, auf die ich bei Kleidung achte, war diese Jacke perfekt, wenn es um Vielseitigkeit und Komfort ging. 

Sie ist ideal, wenn Sie abends ausgehen, aber trotzdem mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren möchten. Sie müssen nur eine Jacke mitnehmen. Die Jacke eignet sich großartig zum Pendeln, ihre Taschen sind sicher und bequem und ihr Stil passt zu jedem Outfit. 

Ich habe sie auch bei längeren Radtouren getragen und als ich beim Wandern sicherstellen wollte, dass ich trocken bleibe, weil die Jacke sich hervorragend für Zwiebellooks eignet, während sie trotzdem atmungsaktiv bleibt. Aber eigentlich trage ich die Jacke täglich, egal ob Sommer oder Winter.  

Ich sehe Sie nicht als Fahrradjacke, sondern als Alltagsjacke, die perfekt zum Radfahren geeignet ist.  

 



  

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Matilda trägt in der Fahrradfabrik von Brompton die neue Brompton x Protected Species Jacke 

 


M: Ich habe es wirklich genossen, die Jacken auszuprobieren – was mir am besten gefällt, ist, dass sie nicht wie typische Fahrradjacken aussehen – aber deren Funktion erfüllen! 

Ich trage selten eine spezielle „Fahrradjacke“, da mir ihr Aussehen nicht gefällt – deshalb trage ich normalerweise eine Freizeitjacke – die nicht sehr wasserdicht ist. Mir gefällt sehr gut, dass die Jacke von Brompton x Protected Species wasserdicht ist, aber nicht sportlich / aus Kunststoff / oder eine reine Outdoor-Jacke ist. 

Zudem gefällt mir auch der minimalistische, schlichte Look der Jacke – sie ist sehr vielseitig und kann mit allen möglichen Outfits kombiniert werden. Die Jacken fühlen sich so an, als ob sie lange halten werden. 

 

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Jools Walker ist eine preisgekrönte Autorin, Schriftstellerin und Fernsehmoderatorin. Sie setzt sich für die Gleichstellung unter Radfahrern ein. Erfahren Sie mehr über Jools und ihre Romane in ihrem Blog Velo City Girl

Klicken Sie hier, um mehr über die bevorstehende Zusammenarbeit mit Brompton x Protected Species zu erfahren.